
Taschkent
Die größte Stadt Zentralasiens — und die, für die niemand Zeit einplant. Planen Sie trotzdem anderthalb Tage ein: der Tschorsu-Basar unter seiner blauen Kuppel, die Metro und das Essen, das hier am besten und am günstigsten ist.
ROUTE
Zehn Tage reichen für die vier Städte, wegen denen man herkommt — Taschkent, Chiwa, Buchara und Samarkand — und für eine Nacht in der Wüste dazwischen. Unten steht die Route Tag für Tag, wie man von Stadt zu Stadt kommt und was man vor der Buchung wissen sollte. Es ist die Reise, die wir selbst führen — keine Theorie.
Ankommen, Gepäck abstellen, ruhig anfangen: Hazrati-Imam-Komplex, Museum für angewandte Kunst, Abendessen dort, wo die Stadt isst. Die meisten Flüge landen früh, der erste Tag ist länger als er aussieht.
Die moderne Hälfte: Unabhängigkeitsplatz, Amir-Timur-Platz und die Metro, deren Stationen jeweils als eigener Saal entworfen wurden. Fotografieren ist unten inzwischen erlaubt, bis 2018 war es das nicht.
Anderthalb Stunden Flug statt einer Nacht im Zug, dann 30 km über Land. Übernachten Sie in Itschan Kala: wenn die Tagesgäste weg sind, gehört die Festung Ihnen.
480 km durch die Kysylkum entlang des Amudarja, acht bis neun Stunden mit Pausen. Die Straße ist hier Teil der Route, nicht ihr Preis: Wüste, Fluss, Tee an einer Raststätte.
Die einzige Stadt der Route, in der Sie kein Auto brauchen. Ljabi-Hauz, der Poi-Kaljan-Komplex, die Ark und die Handelskuppeln liegen alle zwanzig Gehminuten voneinander entfernt.
Die Quelle Tschaschma in Nurata, Felszeichnungen in den Hügeln, dann die Wüste: eine Jurte, ein Feuer und ein Himmel, unter dem sonst nichts leuchtet.
Morgens Kamele, wenn Sie mögen, dann der See: Aydarkul ist künstlich und riesig, man kann darin schwimmen. Mittagessen am Wasser, weiter nach Samarkand.
Registan, Gur-e Amir, Bibi-Chanum, Schah-i Sinda und der Siyob-Basar. Zur Öffnung anfangen: um zehn gehören die Plätze den Gruppen, und früh ist das Licht ohnehin besser.
Über den Pass nach Süden in Timurs Heimatstadt, wo er einen Palast baute, dessen erhaltenes Tor 38 m misst. Abends zurück in Samarkand.
Zwei Stunden im Schnellzug, ein paar Stunden Stadt, dann der Flughafen. Einkäufe für Taschkent aufheben: der Basar dort ist günstiger als die Touristenreihen.

Die größte Stadt Zentralasiens — und die, für die niemand Zeit einplant. Planen Sie trotzdem anderthalb Tage ein: der Tschorsu-Basar unter seiner blauen Kuppel, die Metro und das Essen, das hier am besten und am günstigsten ist.

Eine Stadt aus Lehm und Ziegel hinter einer Mauer, der erste Unesco-Ort Usbekistans. So klein, dass man sie in zwanzig Minuten durchquert — deshalb verändert eine Nacht innerhalb der Mauern alles.

Die geschlossenste der alten Städte: keine Denkmäler mit einer Stadt drumherum, sondern eine Stadt, die nie aufgehört hat, eine zu sein. Enge Gassen, schattige Plätze und ein Minarett, das Dschingis Khan angeblich stehen ließ.

Die Nacht zwischen den Städten. Ein Jurtencamp in der Wüste, Kamele und ein See, der in den 1960ern entstand, als ein Staudamm überlief: 3000 Quadratkilometer Wasser dort, wo die Karte Sand zeigt.

Drei Medresen um einen Platz, eine Gasse von Mausoleen den Hügel hinauf und Timur unter einer gerippten türkisen Kuppel. Zwei volle Tage sind das Minimum; dafür gibt es hier eine eigene Seite.
Hotels, der Flug nach Urgentsch, die Wüstenetappe, Guides in jeder Stadt und das Jurtencamp — als eine Reise, für die eine Person geradesteht.
Alles davon buchen wir selbst. Schreiben Sie einmal mit Ihren Daten — zurück kommt ein Preis und kein weiteres Suchformular.